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Hundefutter für Senioren - Darauf sollten Sie bei der Ernährung von alten Hunden achten

Alter Golden Retriever schaut hechelnd in die Kamera Damit ihr Hund auch im Alter noch fit und glücklich ist, sollten Sie auf eine altersgerechte Ernährung umstellen.

Bei Hundesenioren stellt sich, wie auch bei uns Menschen, im Alter der Stoffwechsel um. Mit der richtigen Ernährung können Sie die Lebensqualität Ihres älteren Vierbeiners verbessern und ihn bei gesundheitlichen Problemen unterstützen. Damit Ihr Hund auch bis ins hohe Alter gesund und glücklich bleibt, sollten Sie bei der Fütterung auf einige Dinge achten. Welche das sind, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie füttere ich meinen alten Hund?

    1. Grundlegende Dinge zur Ernährung älterer Hunde

    2. Braucht mein Hund Seniorenfutter?

    3. Ergänzungsfutter für ältere Hunde

    4. Ernährungstipps bei altersbedingten Krankheiten

    5. Wie oft muss ich alte Hunde füttern?

  2. Weitere Tipps für Hundesenioren

  3. Fazit: Hundesenioren gesund ernähren

Wie füttere ich meinen alten Hund?

Es ist gar nicht so schwer, Ihren Hund altersgerecht zu ernähren. Hundesenioren haben einen veränderten Nährstoffbedarf. Darauf sollten Sie das Hundefutter abstimmen. Egal, ob Sie Ihren Vierbeiner mit Nass- oder Trockenfutter füttern, ihn barfen oder täglich für ihn kochen - mit ein paar kleinen Tipps geht das mit der gesunden Ernährung auch im Alter sehr gut. Gutes und ausgewogenes Futter unterstützt die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hunderentners.

Je nach Rasse kann Ihr Hund bereits ab 7 Jahren den Nährstoffbedarf eines Hundeseniors haben. Wenn Sie möchten, dass Ihr Vierbeiner bis ins hohe Alter fit und gesund bleibt, sollten Sie daher seine Ernährung anpassen. Diese ist die Basis für ein langes und glückliches Hundeleben. Aber auch wenn Ihre Fellnase bereits altersbedingte Krankheiten hat, können Sie mit Futterzusätzen dafür sorgen, dass der Krankheitsverlauf gehemmt wird bzw. gesundheitlichen Problemen gezielt entgegenwirken.

Grundlegende Dinge zur Ernährung älterer Hunde

  1. geringerer Energiebedarf:

    Altersbedingt nimmt die körperliche Aktivität beim Hund ab und die Ruhezeiten werden länger. Bekommt er zu viel Kalorien, neigt er zum Übergewicht. Füttern Sie mageres Fleisch mit hochwertigen Proteinen, wie z.B. Ente, Huhn und Kaninchen.

  2. veränderter Stoffwechsel:

    Hundesenioren brauchen viele Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Da der Stoffwechsel langsamer läuft, kann es trotz ausreichender Zusammensetzung des Futters zu einer Unterversorgung kommen. Darauf sollten Sie ein Auge haben.

  3. Übergewicht vermeiden:

    Übergewicht ist immer ungesund. Mit zunehmendem Alter kann es sich verstärkt auf die Gesundheit Ihres Vierbeiners auswirken. Wiegen Sie Ihren Hund deshalb regelmäßig und passen Sie die Futtermenge und Zusammensetzung an.

  4. Imunsystem unterstützen:

    Auch die Abwehrkräfte lassen im Alter oft nach und Ihr Senior wird anfälliger für Krankheiten. Unterstützen Sie sein Immunsystem, z.B. durch Futterzusätze.

  5. Verdauung bei Hundesenioren:

    Auch die Darmaktivität lässt nach und es könnte förderlich sein, die Darmflora Ihres Vierbeiners zu unterstützen. Füttern Sie kleinere Portionen, dafür aber häufiger und achten Sie auf ein gut verträgliches Futter. So sorgen Sie für eine konstante Nährstoffaufnahme und entlasten den Magen-Darm-Trakt. 

Hund frisst Trockenfutter und wird gestreichelt Bei Futter für Hundesenioren kommt es auf die richtige Zusammensetzung an.

Braucht mein Hund Seniorfutter?

Wichtig ist, dass das Seniorfutter Ihre graue Schnauze mit allen Nährstoffen versorgt, die sie benötigt. Durch einen veränderten Stoffwechsel benötigen ältere Hunde eine andere Zusammensetzung des Futters, als aktive junge Hunde. Genauso wie Sie Ihrem Welpen spezielles Welpenfutter gegeben haben, sollten Sie sich nun wieder Gedanken machen, welches das beste Futter für alte Hunde ist.

Gerade die Proteinzufuhr sollte bei alten Hunden genauer unter die Lupe genommen werden. Ist sie zu gering, werden die Muskeln nicht mehr ausreichend versorgt und altersbedingter Muskelabbau verstärkt. Ein hoher Eiweißgehalt belastet die Leber und Nieren jedoch zusätzlich. Gute Proteinquellen sind beispielsweise mageres Fleisch und Innereien. Um den Darm zu unterstützen, empfehlen wir auf ein ausgewogenes Verhältnis von Proteinen und Ballaststoffen zu achten.

Der Fettanteil im Futter sollte eher gering ausfallen. Im Idealfall greifen Sie auf mageres Fleisch zurück, damit die Kalorien reduziert werden. Fett ist jedoch nicht gleich Fett. Ungesättigte Fettsäuren sind für den Hundekörper essenziell, da er sie nicht selbst produzieren kann. Das bedeutet, dass Sie diese über die Nahrung zuführen sollten, z.B. mit Lachsöl, Leinöl oder anderen hochwertigen Ölen.

Achten Sie darauf nur hochwertiges Hundefutter ohne künstliche Zusätze zu füttern. Künstliche Inhaltsstoffe belasten den Organismus, da diese abgebaut und ausgeschieden werden müssen. Auch auf Zucker sollten Sie verzichten, der in der Deklaration auch in Form von Glukose, Rübenschnitzel oder Maltodextrin zu finden sein kann.

Ergänzungsfutter für ältere Hunde

Mit Futterzusätzen können Sie Ihren Seniorhund auf natürliche Weise unterstützen und bei bestimmten Krankheiten oder Alterserscheinungen für Linderung sorgen. Bevor Sie Ihrem Hund aber Futterzusätze geben, besprechen Sie dies mit Ihrem Tierarzt. Er kann Sie dahingehend beraten, welche Nahrungsergänzungen für Ihren Vierbeiner die richtigen sind und wie Sie diese dosieren sollten.

Hier finden Sie eine kleine Auswahl der Ergänzungsfutter, die für Senioren förderlich sein können:

  • Antioxidantien, z.B. Karotinoide, Taurin oder Vitamin E wirken der Alterung der Zellstrukturen entgegen und halten freie Radikale ab.
  • Das Immunsystem, z.B. mit Zink und Vitamin C unterstützen.
  • Ballaststoffe als Nährstofflieferant für die Mikroorganismen der Darmflora sorgen für eine gesunde Verdauung und gute Nährstoffaufnahme.
  • Bierhefe enthält viel Vitamin B, das für die Gesundheit von Haut und Fell sowie das Nervensystem wichtig ist.
  • Hochwertige Öle, z.B. Lachs- oder Leinöl versorgen Ihren Hund mit essenziellen ungesättigten Fettsäuren, haben entzündungshemmende Eigenschaften, und können sich positiv auf Herz und Nieren auswirken.

Ernährungstipps bei altersbedingten Krankheiten

Wenn Ihr Vierbeiner Krankheiten oder gesundheitliche Probleme hat, gibt es Nahrungszusätze, mit denen Sie die Therapie begleiten können. Halten Sie hier unbedingt Rücksprache mit Ihrem Tierarzt, welche Zusätze sinnvoll sind.

  • Gelenkerkrankungen, wie Rheuma oder Arthrose können Sie mit Algen (Chlorella), Grünlippmuschel oder Glucosaminen unterstützen.
  • Bei Nierenerkrankungen sollten Sie eine Eiweiß- und phosphorarme Ernährung wählen. Diese finden Sie am besten in einem speziellen Diätfutter.

Auch für viele weitere Krankheiten und Alterserscheinungen gibt es natürliche Nahrungsergänzungen, mit denen Sie den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, was Ihrem Hund guttun würde.

Wie oft muss ich alte Hunde füttern?

Um den Stoffwechsel und den Verdauungstrakt zu unterstützen, sollten Sie kleine Portionen füttern, dafür seine Rationen aber auf 3-4 Mahlzeiten pro Tag erhöhen. Stellen Sie den Futterplan langsam um, damit sich der Körper daran gewöhnen kann.

Solange sie nicht untergewichtig sind, brauchen ältere Hunde keine erhöhte Futtermenge. Wie gesagt kommt es vielmehr auf die Zusammensetzung des Futters an. Sie sollten auch bei Ihrem alten Vierbeiner auf eine gute Figur achten. Überflüssige Pfunde belasten z. B. die Gelenke und können die Lebensqualität deutlich verschlechtern. Übergewichtige Hunde haben auch eine kürzere Lebenserwartung, da sie schneller erkranken.

Bei älteren Hunden ist es gut, wenn Sie zu festen Zeiten füttern und diese möglichst einhalten. Hundesenioren sind geistig nicht mehr so flexibel und mögen feste Zeiten, an denen sie sich orientieren können. Oft ist auch der Organismus des Vierbeiners auf bestimmte Fütterungszeiten angepasst und beginnt schon kurz vorher mit der Produktion von Magensäure.

Weitere Tipps für Hundesenioren

Auch wenn sich Ihr Vierbeiner im Alter weniger bewegt und nicht mehr so oft spielt, gilt hier der Grundsatz "Wer rastet, der rostet". Halten Sie Ihre graue Schnauze in Bewegung, aber verzichten Sie auf körperlich anstrengende Unternehmungen. Hundesport, lange Wanderungen oder Fahrradtouren, werden irgendwann zu viel für Ihren Hundesenior. Entspannte Gassirunden, bei denen Ihr Vierbeiner das Tempo bestimmen darf, sind wichtig.

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund ausreichend trinkt. Ausreichend Flüssigkeit ist auch im Alter sehr wichtig. Am besten platzieren Sie mehrere Wassernäpfe in der Wohnung, die Ihr Vierbeiner gut erreichen kann. Das Wasser sollte immer frisch sein und die Näpfe regelmäßig gereinigt. Sie können Ihren Vierbeiner auch animieren mehr zu trinken, indem Sie beispielsweise Fleischbrühe oder Hundegetränke unter das Trinkwasser mischen.

Zahngesundheit ist besonders bei älteren Hunden ein wichtiges Thema. Achten sie darauf, dass sich an den Zähnen kein Zahnstein bildet. Dieser kann dazu führen, dass schmerzhafte Zahnfleischentzündungen bis hin zu Zahnverlust die Lebensqualität Ihres Vierbeiners zusätzlich beeinträchtigen. Die Bakterien im Maul können außerdem in den Organismus gelangen und das Wohlbefinden negativ beeinflussen. Achten Sie deshalb auf saubere Zähne ohne Zahnsteinbildung. Dieser kann nur beim Tierarzt unter Narkose entfernt werden, welche ein zusätzliches Risiko für Ihre Fellnase birgt.

Kuscheleinheiten sind für Ihren Hund jetzt wichtiger als zuvor. Er wird verstärkt Ihre Nähe suchen und gemütliche Stunden an Ihrer Seite genießen wollen. Gönnen Sie ihm die gemeinsame Zeit. Manche Vierbeiner entwickeln im Alter auch eine Art Verlustangst und fühlen sich unsicher, wenn ihr Lieblingsmensch nicht da ist. Haben Sie Verständnis dafür und geben Sie ihm, was er braucht.
 

alter Golden Retriever wird am Kopf gestreichelt. Alten Hunden ist die Nähe und Aufmerksamkeit Ihres Menschen am wichtigsten.


Nicht nur das Futter spielt eine große Rolle. Auch bei der Wahl der Leckerlis sollten Sie darauf achten, dass diese der altersgerechten Ernährung entsprechen. Auch hier empfehlen sich fettarme Fleischsorten ohne Zusatzstoffe, wie z.B. Kaustreifen und Trainingsleckerlis von Snackies®. Auch wenn die Liebe durch den Magen geht, sollten Sie es mit Belohnungen nicht übertreiben. Diese sind oft der Grund für Übergewicht. Ziehen Sie die Leckerlis von den täglichen Futterrationen ab und belohnen Sie Ihren Vierbeiner auch mal mit einem kleinen Spiel oder einer schönen Kuscheleinheit.

Fazit: Hundesenioren gesund ernähren

Wenn Sie die Ernährung Ihres Vierbeiners altersgerecht anpassen, können Sie ihn gesundheitlich unterstützen und damit für mehr Lebensqualität im Alter sorgen. In vielen Fällen können Sie damit auch altersbedingten Krankheiten entgegenwirken und seine Lebenserwartung positiv beeinflussen. Aber das Wichtigste ist, dass Sie die gemeinsame Zeit und die ganz besondere Bindung zwischen Ihnen und Ihrer grauen Schnauze genießen. Wir wünschen Ihnen noch viele schöne Jahre zusammen!


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